Messerschleifer - Scherenschleifer
Scherenschleifer
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Scherenschleifer
 

Scherenschleifer

Bei dem Beruf Scherenschleifer handelt es sich um einen sehr alten Wanderberuf, der auch heute noch ausgeführt wird. Allerdings ist er schon seit jeher mit einem Negativimage belastet. Das Wort „Scherenschleifer“ beschreibt umgangssprachlich einen Taugenichts. Der Scherenschleifer zog mit seinem Schleifbock übers Land, wo er für viele Menschen Scheren, Messer und Dolche neu anschärfte. Bildlich kennen viele noch den Scherenschleifer aus der Vergangenheit mit einem Filzhut auf dem Kopf, Brillengläser und in der Hand das Werkzeug eines Schusters, so steht der Scherenschleifer hinter seinen Geräten. Es gibt verschiedene Handwerksberufe, bei denen es bei der Ausübung der Tätigkeit auf eine sehr gute Qualität der Scheren ankommt. Hierzu zählt in erster Linie das Friseur- und Nagelpflegehandwerk. In diesen Handwerksberufen kommt es in erster Linie auf die perfekten Schneidewerkzeuge an und es werden meist nur Qualitätsscheren benutzt, die gleichzeitig aber auch einen hohen Anschaffungswert haben. Hier lohnt sich die Aufarbeitung durch neu schärfen auf jeden Fall. Laut Aussage von manchen Scherenschleifern, bringen teilweise sogar Chirurgen ihre Instrumente zu ihm, um sie wieder zu schärfen. Eigentlich gibt es den Beruf des Scherenschneiders heute überhaupt nicht mehr, auf jeden Fall nicht mehr als Lehrberuf. Aber es gibt noch einige Individualisten, die es sich aus Freude an dem alten Handwerksberuf zur Aufgabe gemacht haben, ihn weiterhin aufrecht zu  rhalten.
Sie finden in ihrer handwerklichen Tätigkeit Ruhe und Erfüllung. Außerdem macht es ihnen Spaß, Altes wieder aufzupolieren und man findet sie meist auf Märkten und  esten überall in Deutschland. Sucht man nach ihnen, ist er Filzhut das erste Erkennungsmerkmal.