Wellenschliff
Den Wellenschliff kennen die meisten in erster Linie von einem Brotmesser. Das Brotmesser hat eine lange, mit grobem Wellenschliff versehene Klinge. Erfunden wurde der Wellenschliff in den 1930er Jahren und der Erfinder war Franz Güde. Durch die großen Rillen wird ein Ausflocken der Scheibe verhindert. Aber die Brotmesser haben sich in den letzten Jahren auch verändert. In den meisten Fällen werden die Brotmesser mit einem Wellenschliff von der Messerspitze bis zum Knauf aus einem Stück geschmiedet. Auch wenn die Wellenschliffmesser in erster Linie für das Brot schneiden gedacht sind, eignen sie sich aber auch für Tomaten, Käse und Wurst. Bei einem Wellenschliffmesser wird der Druck vorwiegend auf die Zähne ausgeübt, diese dringen dadurch erst einmal tief ein, sobald man gleichzeitig einen vertikalen Druck erzeugt.Auch andere Lebensmittel, mit einer Kombination aus weich und hart, lassen sich mit einem Messer mit Wellenschliff ideal zerteilen. Heute gibt es auf dem Markt vermehrt Messer mit kürzeren Klingen, da heute eher kleinere Brote und auch luftigere Brotsorten, wie beispielsweise das Toastbrot bevorzugt werden. Meist besteht der Griff eines solchen Messers aus Kunststoff und ist ergonomisch geformt. Dies soll eine gute Handhabung gewährleisten. Man sollte bei Messern dieser Art auch unbedingt darauf achten, dass sie spülmaschinengeeignet sind. Die teuersten und edelsten Messer mit Wellenschliff werden meist in Japan, Frankreich oder Deutschland hergestellt. Bei der Anschaffung eines guten Messers mit Wellenschliff sollte man keinesfalls nur den Preis entscheiden lassen. Gute Messer haben ihren Preis und man wird über Jahrzehnte mit einer ausgezeichneten Qualität belohnt. Dies sollte man bei der Anschaffung immer bedenken.



